Ich sehe mich seit 4 Monaten vor die Aufgabe gestellt liebgewordene Rezepte und Klassiker vegetarisch neu zu interpretieren.

In loser Folge will ich meine Lieblingsrezepte „umgebaut“ hier posten. Den Anfang macht : Bolognese bzw. Ragú
2–3 Möhren in kleine Mini-Würfel schneiden
2–3 Selleriestangen kleine Mini-Würfel schneiden
1 Zwiebel kleine Mini-Würfel schneiden
und in einem gusseisernen Topf anschwitzen bzw. leicht anbraten.

2 Lorbeerblätter und Majoran dazugeben (manchmal plus einer klein geschnittenen Chilischote).

Etwa 80-100g Sojabrösel in Gemüsebrühe ziehen lassen und danach gut von der Flüssigkeit befreien (wir nehmen die unsägliche Haushaltsrolle und das ist eine Schweinerei — deswegen kein Bild — kommt dem Geschmack aber extrem zugute, weil die Brösel nach dem Anbraten dann eine festere Konsistenz haben und den Beigeschmack von Soja verlieren.)
In kleinen Portionen in der Pfanne anbraten und zu dem anderen Gemüse in den Topf geben.

mit 2 Dosen stückigen Tomaten auffüllen,

und mit etwa 0,4l gutem und kräftigem Rotwein aufgießen.

Dann den ganzen Topf für etwa 2 Stunden bei 180 Grad in den Backofen.
Die 2 Knoblauchzehen klein würfeln und kurz vorm Servieren dazugeben.
Die Menge reicht für etwa 4 Personen

Lecker! Dies ist und bleibt mein Lieblingsessen, aber ab jetzt als Ragú Verdura.

Wir versuchen auch gerade unseren Fleisch Konsum etwas einzustellen, was aber wirklich keine leichte Aufgabe ist.
Hallo Klaus, dann ist dieses Rezept bestimmt passend für euch. Eben war eine aus Geschmacksgründen schon immer Vegetarierin bei uns, sie fand unsere Gemüse-Bolognese zu authentisch. Optisch, sensorisch und geschmacklich. Bin gespannt wie es euch schmeckt.
sieht echt gut aus! muss ich mir gleich in den rezepte-ordner bookmarken
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