Ich bin immer noch bei der Bestimmung und komme vom Ackerbegleitkräutern zu Leitkräutern und Leidensgeschichten.

Über Methoden der Queckenbeseitigung (Artikelserie zur Quecke im Hobby Garten Blog) bis hin zu Mitteln zur Ackerschachtelhalm– bekämpfung bzw. Verwertung (lecker Tee und Pflanzenbrühe) im Gaertnerblog. Gelandet bin ich zwischen den sehr gespaltenen Meinungen zu Wild– Bei– Leit– oder Leid– Kräutern, ganz folgerichtig bei Essbaren Wildkräutern.
Aber zurück zu meiner Wildkrautbestimmung. Es könnte auch der Weiße Gänsefuß(Chenopodium album), der ja auch eine Meldeart ist, sein: Die Seite der BISZ Beratung und Information für den süddeutschen Zuckerrübenanbau bietet unter dem Punkt „Unkräuter“ Bilder von den Keimblättern — extrem hilfreich. (Die sogenannten „Pflanzenschutz“-mittel Seiten kann man ja ignorieren)
Auf Kurts Koch– und Wilkräuterecke wird die Verwechselung von Gutem Heinrich und Melden angesprochen, hier gibt es auch Bilder der unterschiedlichen Melden.
Essbar sind anscheinend laut Essbare Landschaften alle Formen der Melde , in Butter gedünstet stärken Sie die GärtnerInnen nach der Beseitigung derselben aus dem Beet. So ists recht!
Auch wenn sich in Bezug auf Wildkräuter viel bewegt, fehlt eine groß angelegte Imagekampagne wie z.B. für Rauke oder auch Bärlauch. Wenn ich von Essbaren Wilkräutern anfange ernte ich in meinem Umkreis hauptsächlich irritiert ungläubige Blicke à la na sie war schon immer etwas verschroben…
Ich beschließe: Wir haben eine Meldeart im Garten und ich mache mir jetzt einen leckeren Mittagssnack.
Dann werde ich mal gucken was die Literatur zum Thema hergibt und einen „Wildkräutererntespaziergangslehrgang“ hier in der Nähe suchen.
Update: 18.05.2009
Und noch ein Bestimmungslink:
http://pvo.planteinfo.dk/cp/applications/traitkey.aspx?id=demo&keyid=4&language=de
sowie Wildkräuter Rezeptlinks in den LINK-TIPPS-BLOG ein Tipp von Neulich im Garten

naja, lecker sind die melden nicht. aber wir haben eine rote im garten: sieht schön aus im salat. danke für den bestimmungslink.